Information rund ums Wohnmobil! - Reiseberichte - Stellplätze - Tipps und Tricks - Wir reisen seit mehr als 20 Jahren mit dem Wohnmobil, in Europa, Amerika und Neuseeland. Unsere Begeisterung für die Natur und Kultur verbunden mit der Liebe zur Fotografie spiegelt sich in unserem Blog den Fotos und Videos wieder.
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Dienstag, 31. März 2020
Freitag, 14. Februar 2020
Sedona - Video
Sedona ist einer der schönsten Orte in den US. Inmitten einer Landschaft von roten bizarren Felsen fügt sich der Ort gefühlvoll in dieses Landschaft ein. Eine wahre Oase in der Wüste Arizonas.
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Dienstag, 11. Februar 2020
Sonntag, 2. Februar 2020
Road Trip USA - Teil 13, Resümee
Nachdem wir fast 20 Jahre selber in den USA gearbeitet und gelebt haben, war dies unser erster Besuch nach über 10 Jahren. Was also war unser Eindruck, was hat sich verändert und wie schätzen wir die Wohnmobil-Infrastruktur ein?
Die Nationalparks sind nach wie vor eine Augenweide.
Wer drei und mehr Nationalparks auf seiner Besuchsliste hat, dem sei der „America the Beautiful Pass“ empfohlen, den man an der Information aller Parks für $80,- plus $10,- erwerben kann. Mit diesem Pass hat man ein Jahr lang unbegrenzten Zugang zu allen NPs. Der Einzelpreis ist $35,-
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Wasserspiegel im Lake Mead |
In allen von uns besuchten NPs stachen zwei Eindrücke hervor:
- Der Einfluss des Klimawandels ist deutlich sichtbar. Aus Flüssen wurden Bäche, einst mächtige Wasserfälle tröpfeln vor sich hin und aus Seen wurden innerhalb der letzten 10 Jahre Tümpel oder Salzwüsten. Sogar die mächtigen 1500 Jahre alten Redwood-Wälder entlang der kalifornischen Pazifikküste bleiben nicht verschont.
- Unter der jetzigen Regierung werden die NPs auf Verschleiß gefahren. Noch vor 10 Jahren war Nationalpark-Ranger ein erstrebenswerter Beruf für studierte Biologen, Botaniker, Förster etc. Heute sind diese Positionen von jungen Leuten oder Rentnern ohne rangerspezifische Ausbildung besetzt. Die Einrichtungen werden kaum gewartet, die wunderschönen Lodges aus den 1910er Jahren sind ungepflegt und werden von großen Ketten „gemanagt“, deren Profitstreben darauf ausgerichtet ist, möglichst große Menschenmassen schnellst möglich zu niedrigen Kosten durchzuschleusen. Holz und Bodenschätze werden, gegen den ausdrücklichen Willen der Nationalparkgründer, der kommerziellen Nutzung zugeführt.
Wer im NP mit dem Wohnmobil übernachten möchte, sollte seinen Stellplatz weit im voraus reservieren. Beliebte NPs und National Forrests sind oft schon ein Jahr im voraus ausgebucht. Frei Plätze werden nach „first come, first serve“ bedient. Die NP/NF Stellplätze unterliegen saisonalen Öffnungszeiten. Frostbedingt schließen sie eine Woche nach Labor Day (Mitte September) und öffnen Ende März oder April.
Für Wohnmobile gelten je nach NP/NF Längenbeschränkungen zwischen 24ft (7,40m) bis 32ft (9,80m). Die meisten Stellplätze haben einen 120V Anschluß und eigenen Abwasseranschluß. In manchen Parks ist Trinkwasser zentral, in anderen direkt am Stellplatz. Im Vergleich zu Europa sind die Stellplätze riesig. Viele sind mit Feuerschale oder Holzgrill ausgestattet (jeder Park weist aus, ob offenes Feuer gestattet ist).
Ursprünglich war dieser Urlaub mit einem in Nevada gemieteten integrierten Wohnmobil (Class A) geplant. Kurz vor Vertragsunterzeichnung stellten wir die Frage nach der Wintertauglichkeit. Nach vielem Hin und Her erhielten wir die Nachricht, das alle in den USA und Kanada von großen Firmen vermieteten Wohnmobile von November bis März einem Wasserembargo unterliegen. Kein Wasser in der Küche, kein Wasser im Bad? So macht das keinen Spaß! Kurzerhand umgeplant und auf Mietauto und self catering apartments umgestellt.
Trotzdem haben wir uns mit den Themen Stellplatz und Wohnmobil während der Planung und in den USA auseinander gesetzt. Vor allem im warmen Kalifornien leben im Winter viele Obdachlose, Tagelöhner und Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen in Autos, alten Anhängern oder RVs auf Stellplätzen, die entsprechend eher einem Sperrmüllplatz ähneln.
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RV Stellplatz am Strand - dicht an dicht 60 $ - Huntington Beach |
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Stellplatz Pahrump zwischen Las Vegas und Death Valley |
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Stellplatz direkt am Highway No 1 |
Aus heutiger Sicht würden wir weder ein integriertes (Class A) noch ein Alkoven-WoMo (Class C) mieten, sondern einen Campervan auf Mercedes Sprinter oder Fiat Ducato. Damit kommt man problemlos vom Stellplatz in und durch die Stadt (SF, LA oder San Diego) und muß in National/State Parks und Forrests keine Längenbeschränkungen beachten. Außer in Großstädten haben wir Autobahnen (Interstates) grundsätzlich gemieden. Und wer schon auf der Hwy 1 unterwegs war weiß, daß die nicht für große WoMos gebaut wurde.
Natürlich haben wir auch den einen und anderen Wohnmobilhändler besucht, denn nach der Übernahme der Hymergruppe durch Thor Industries wollten wir wissen, mit welchen Innovationen und Änderungen wir in Zukunft bei uns rechen dürfen. Um es kurz zu machen, daß Ergebnis war schockierend; billigste Materialien in Verbindung mit haarsträubender Verarbeitung kombiniert mit totaler Geschmacklosigkeit. Im Vergleich zu dem von uns ursprünglich angemieteten Integrierten Thor Vegas, den wir uns von einem Händler haben vorführen lassen, sind Ahorn/PALMO-Wohnmobile Spitzenklasse.
Im Vergleich zu vor 10 Jahren haben sich die USA sehr verändert.
Waren die Lebenshaltungskosten in Deutschland vor 10 Jahren noch 20% über denen der USA, so liegen die USA heute fast 27% über Deutschland. Kalifornien liegt nochmals 15 bis 20% über dem US-Durchschnitt. Obwohl Kalifornien einen Großteil der US Gemüse- und Milchproduktion stellt, liegen die Preise um das Doppelte über dem deutschem Niveau.
Vor 10 Jahren lagen die Benzinpreise bei $1,50/Gallone. Im Januar 2020 bezahlten wir zwischen $2,90 und $5,19/Gallone. Der Durchschnitt lag bei $3,50. Für Diesel zahlt man zwischen $3,10 und €5,49/Gallone.
Der alte Spruch: “Don’t talk about politics, religion and sex” gilt heute mehr denn je. Die US zersplittern zwischen Parteien, Rasse, Religion, Geschlecht etc. Ich habe die US Bevölkerung noch nie so zerstritten gesehen und Trump ist nur eins von vielen Streitthemen.
Was also ist unser Resümee nach 4 Wochen Arizona, Kalifornien und Nevada?
Es war ein wunderschöner Urlaub, mit tollen Erlebnissen bei netten Menschen, den wir jederzeit und sofort wiederholen würden. Mit dem ursprünglich gemieteten Integrieren (Class A) hätten wir wesentlich weniger gesehen und erlebt (bigger is not always better). Aber, man muß wissen auf was man sich einlässt und die Flexibilität besitzen lang gehegte Pläne kurzfristig anzupassen. Und, die USA nicht öffentlich mit Deutschland vergleichen - für die Amerikaner sind die USA "God's Country", das schönste und beste Land der Welt. Wer an dem Traum rüttelt wird nicht nur schief angesehen!
Arizona:
Grand Canyon NP
Canyon de Celly NP
Yosemite NP
Death Valley NP
Scenic 395
Scenic Hwys
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Nevada:
Reno & Lake Tahoe
Joshua Tree NP
Utah
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Road Trip USA - Teil 6 - Napa and SenomaValley
Road Trip USA - Teil 7 - Yosemite National Park
Road Trip USA - Teil 8 - Lake Tahoe
Road Trip USA - Teil 9 - Highway 395
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Freitag, 24. Januar 2020
Road Trip USA - Teil 12
Sedona
Die roten Felsen von Sedona ragen majestätisch empor und sind in der Stadt fast von überall sichtbar. Sedona liegt zwischen Flagstaff und Phoenix etwa 1100 m hoch.
Ein wunderbares Golfresort liegt im Stadtteil OAK Creek.
Die Abendsonne bringt die Felsen lässt die Felsen orangegelb erstrahlen.
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Road Trip USA - Teil 10 - Death Valley
Donnerstag, 23. Januar 2020
Road Trip USA - Teil 11
Grand Canyon
Der Grand Canyon ist etwa 450 km lang zwischen 6 und 30 km breit und bis zu 1800 m tief.
Das Gebiet um das Tal wird in drei Regionen aufgeteilt: den Südrand (South Rim), der die meisten Besucher anzieht, den im Durchschnitt ca. 300 m höher gelegenen und kühleren Nordrand (North Rim) und die Innere Schlucht (Inner Canyon). Der Südrand des Grand Canyons liegt im Durchschnitt auf 2100 m ü. M., während der Colorado im Durchschnitt auf 750 m ü. M. fließt. - Wikipedia
Wir nahmen den Eingang am östlichen Ende, vom Highway 89 von Flagstaff aus und dann über die 64 zum Desert View Watchtower. Am Tag zuvor hatte es ziemlich geregnet und in der Nacht war es sehr kalt. Die gefrorenen Sträucher, Bäume und Gräser boten ein faszinierendes Naturschauspiel.
Vom Watchtower ging es weiter über den Desert View Drive in Richtung Grand Canyon Village und weiter zu Hermit's Rest. Der letzte Teil der South Rim Strasse ist im Sommer für private PKW gesperrt. Die Hotels und Lodges muss man weit im voraus buchen.
Der Grand Canyon ist ein faszinierendes Naturschauspiel, dass de Besuch zu jederzeit zu einem unvergessenen Erlebnis macht.
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Road Trip USA Teil 12 - Sedona
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